Warum Kirche der Kulturen?

Eine Antwort mit Sebastian Haffner

„Was einer isst und trinkt, wen er liebt, was er in seiner Freizeit tut, mit wem er sich unterhält, ob er lächelt oder finster aussieht, was er liest und was er sich für Bilder an die Wände hängt  –  das ist heute die Form, in der in Deutschland politisch gekämpft wird. Das ist das Feld, wo im Voraus die Schlachten des künftigen Weltkrieges entschieden werden. Es mag grotesk klingen, aber es ist so.“

Sebastian Haffner, 1939.