„Man ist total frei“

Ströme sind urban urtyp

Platine eines DSL-Routers | (cc) Ordercrazy 2013

Computer können komponieren und können es bereits so gut wie Bach und Mozart. Sie schreiben deren Werkeverzeichnis fort, ohne dass Leute, von denen man denkt, sie kennten sich aus, einen Unterschied bemerken würden.

Und ob es dann ein leibhaftiges Orchester ist, das echte oder falsche Mozartwerke spielt, oder wiederum nur ein Computer, auch das kann niemand mehr verlässlich auseinanderhalten.

Das ist eine Erfahrung, die kränken könnte, sie pustet die Aura hinweg, den Glauben daran, dass, was kreative Menschen schaffen, einmalig sei. Hier nun aber die Reaktion von zweien, die Musik von Kleinauf studiert haben, der eine Bass, der andere Schlagwerk, heute bedienen sie einen Modular-Synth, das sind analoge Syntheziser, schrankgroß, sie sagen:

„Die Gefahr an einem Instrument, das man schon lange gespielt hat, ist, dass man sich in bestimmten Licks und Patterns gerne wiederholt. Beim Modular-Synth passiert dir das nicht so leicht. Man ist total frei.“

So sind STRÖME.