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John Farah | Bochumer Symphoniker

„Auf gute Nachbarschaft  –  C60”. Kryptischer Titel, den die Bochumer Symphoniker sich da gewählt haben: C60 ist das Collaboratorium für kulturelle Praxis, das  –  in Bochum und Berlin  –  versucht, wissenschaftliches Leben und kulturelle Gegenwart zu vermitteln. Eine andere Form der Stadtentwicklung, wenn man so will, denn die von C60 evozierte „Schnittstelle zwischen Hochschulen, Stadtverwaltungen […]

2014-11 Farrah John K. - BoSy - by Peter Gieserich, Berlin

John K. Farrah by Peter Gieserich, Berlin

„Auf gute Nachbarschaft  –  C60”. Kryptischer Titel, den die Bochumer Symphoniker sich da gewählt haben: C60 ist das Collaboratorium für kulturelle Praxis, das  –  in Bochum und Berlin  –  versucht, wissenschaftliches Leben und kulturelle Gegenwart zu vermitteln. Eine andere Form der Stadtentwicklung, wenn man so will, denn die von C60 evozierte „Schnittstelle zwischen Hochschulen, Stadtverwaltungen und kulturellen Einrichtungen“ braucht, wenn sie mehr als Gedankenbild sein will, Räume. und so, auf der Suche nach Schnittstellen, kehrt der spatial turn  –  auch topologische Wende genannt, deutsch: die „Wiederentdeckung des Raumes  –   kehrt der spatial turn in eben jenen Raum zurück, der immer schon für Öffentlichkeit stand, den Kirchenraum. Willkommen auf der Schnittstelle.

John K. Farah wiederum ist ein Pianist, der sich dem spatial turn auf eine gewisse Weise entzieht  –  einfach deshalb, weil er schwer zu verorten ist. Klassik, Jazz, Experimental, Electronics, Moderne Klassik, Turn Tables  …  Das ist hochgradig virtuell, wie er zwischen den Tastaturen tourt, es ist experimentell, aber es ist dennoch  –  als sei es doch ein Raum  –  eingängig. Man kommt hinein in seine Musik, sie sperrt nicht aus, sie lädt ein. Die BoSy beschreiben sie als eine „ganz eigene Mischung aus Improvisation, Komposition und elektronischer Musik“, das C60 skizziert sie als

„einzigartige Mischung aus computerbasierter Live-Elektronik, orientalischen Einflüssen und alteuropäischer Musiktradition“.

Und so  –  gemeinsam mit Bermuda4, dem Streichquartett, das die Konzertmeister der BoSy bilden  –  macht sich Farah daran, die Musik von Johann Sebastian Bach und Franz Schubert mit eigenen Kompositionen zu kontrastieren, um Ähnlichkeiten zu finden zwischen Alter und Neuer Musik.

PROGRAMM

JOHANN SEBASTIAN BACH
_aus: Die Kunst der Fuge

JOHN K. FARAH
_Improvisation

JOHN K. FARAH
_„Flock“

JOHANN SEBASTIAN BACH
_aus: Die Kunst der Fuge

JOHN K. FARAH
_„A bird I have that sings so well”

JOHN K. FARAH
_Improvisation über Bachs „Kunst der Fuge“ und Schuberts „Der Tod und das Mädchen”

FRANZ SCHUBERT
_Streichquartett d-Moll D 810
„Der Tod und das Mädchen“

MIT

John K. Farah, Klavier und Komposition
Bermuda4:
Raphael Christ und Katrin Spodzieja, Violinen
Marko Genero, Viola
Wolfgang Sellner, Violoncello

In Kooperation mit C60 – Collaboratorium für Kulturelle Praxis

TICKETS
Nur Abendkasse!  –  Der Grund: Das Ticket-System der BoSy, wenn man es denn gefunden hat, funktioniert nicht. Funktionierendes Ticketing, wie wir es haben, wird ignoriert.

 

John Farah | Bochumer Symphoniker

„Auf gute Nachbarschaft  –  C60”. Kryptischer Titel, den die Bochumer Symphoniker sich da gewählt haben: C60 ist das Collaboratorium für kulturelle Praxis, das  –  in Bochum und Berlin  –  versucht, wissenschaftliches Leben und kulturelle Gegenwart zu vermitteln. Eine andere Form der Stadtentwicklung, wenn man so will, denn die von C60 evozierte „Schnittstelle zwischen Hochschulen, Stadtverwaltungen […]