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Johanna Borchert | urban urtyp #43

Kein Künstlername, kein Verkaufstrick, keine Marke. Johanna Borchert ist Johanna Borchert. Jazz und so. Und dann, dann „bekommt man ein Album auf den Tisch, das einem die Füße wegreisst“, schrieb der Kritiker der SÜDDEUTSCHEN, „wie einst bei Laurie Anderson“. Johanna Borchert ist ECHO JAZZ Gewinnerin 2015, sie ist  –  Königsdisziplin !  –  „Sängerin des Jahres […]

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Johanna Borchert by Simon Hegenberg

Kein Künstlername, kein Verkaufstrick, keine Marke. Johanna Borchert ist Johanna Borchert. Jazz und so. Und dann, dann „bekommt man ein Album auf den Tisch, das einem die Füße wegreisst“, schrieb der Kritiker der SÜDDEUTSCHEN, „wie einst bei Laurie Anderson“. Johanna Borchert ist ECHO JAZZ Gewinnerin 2015, sie ist  –  Königsdisziplin !  –  „Sängerin des Jahres national.“

Ihr jüngstes Album: „ein ganz großer Wurf“. Sagen die ganz großen Feuilletons. „Vergleiche hinken, machen aber Spaß“, schreiben sie, und dann purzeln die Namen, mit denen man sorgsam umgehen sollte: Björk. Nico. Kate Bush. Tori Amos. Leslie Feist. Laurie Anderson. … Nein, Johanna Borchert ist kein Künstlername, es ist der Name einer Künstlerin.

Der immer wieder nicht nur geehrt, sondern in in höchste Höhen gehoben wird. „Johanna Borchert höre ich gerade, und ich muss sagen, es haut mich total weg, das ist ja Agnes Obel Qualität! Fantastisch!“ Ein Radiomann (hier der von Radioeins). Ebenso die Fachleute von Jazzthetik, die ja nun gar nichts mehr leicht vom Hocker reißt, auch sie greifen zum Superlativ und reden von „Songs, die zum Eindringlichsten gehören, was man in diesem Jahr zu hören bekommen wird“.

Warum diese Lobgesänge auf Johanna B aus B (wie Bremen)? Weil sie alles kann, was man können kann, aber was sie kann, nie wie eine Fanfare voran stellt, sondern in den Dienst nimmt dafür, Stimmungen zu schaffen, Gefühle anzustoßen, Räume aufzuschließen. „Räume voller Geheimnisse“ seien ihre Songs, schrieb das HAMBURGER ABENDBLATT, Räume, „in die man Johanna Borchert mit einem Vertrauen folgt, über dessen Herkunft man sich selber wundert. Flüstern, Sprechgesang, kühne Intervallsprünge in den Melodien, zweite, verfremdete Stimmen, selbst eingesungene Chorpassagen, mit ihrer warm timbrierten Stimme geht Borchert souverän um. Hier ist eine auch intuitiv zutiefst begabte Künstlerin am Werk.“

Die Kritik also: einstimmig, keine Vorbehalte mehr, „hier zeichnet sich eine ganz große Karriere ab“. Auf dem Weg hinaus haben wir Johanna Borchert für den Kubus begeistert, den urban urtyp Club. Weil sie hierher gehört, ihre Eigenwilligkeit und Gelassenheit, mit der sie Mainstreams ignoriert, ist hochmögend urban und ihre Musik eben das, was wir bei urban urtyp hören wollen: das, was man nicht kennt. Was wir nicht kennen. Was keiner einsortieren kann: Es ist Pop und ist es nicht, es ist Jazz und ist es nicht, es ist Avantgarde und gar nicht avantgardistisch. Ist elektronisch, hart und geradeaus und dabei schlicht, zerbrechlich, sehr intim. Johanna Borchert ist urban urtyyp #43.

 

>> 24. Januar
>> urban urtyp heißt: immer sonntags, immer 19 Uhr, immer nur 10 Euro
>> urban urtyp ist keine Fördermittelkunstkultur, urban urtyp ist, wir erwähnen es vielleicht zu selten, fördermittelfrei. Und vielleicht ist es ja tatsächlich so, dass so etwas wie jetzt der Abend mit Johanna Borchert nicht trotzdem geht, trotz Fördermittelfreiheit, sondern gerade deshalb: Borchert in Bochum ist ein Geschenk von uns an uns.

Johanna Borchert | urban urtyp #43

Kein Künstlername, kein Verkaufstrick, keine Marke. Johanna Borchert ist Johanna Borchert. Jazz und so. Und dann, dann „bekommt man ein Album auf den Tisch, das einem die Füße wegreisst“, schrieb der Kritiker der SÜDDEUTSCHEN, „wie einst bei Laurie Anderson“. Johanna Borchert ist ECHO JAZZ Gewinnerin 2015, sie ist  –  Königsdisziplin !  –  „Sängerin des Jahres […]