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Mammal Hands | urban urtyp edition

Selbe Insel und gleiches Alter, selbes Label und gleiches Niveau: Mammal Hands werden beharrlich mit Gogo Penguins verglichen und mit Portico Quartet. Das sind keine Vorschusslorbeeren, es ist ein Befund, warum? Weil ihre Musik genauso eigenständig ist, so unvorhersehbar, unverwechselbar. Solche Unabhängigkeit beruht darauf, dass sie – genau wie Gogo Penguin, wie Portico Quartet – […]

Mammal Hands by Tom Barrett (c)

Selbe Insel und gleiches Alter, selbes Label und gleiches Niveau: Mammal Hands werden beharrlich mit Gogo Penguins verglichen und mit Portico Quartet. Das sind keine Vorschusslorbeeren, es ist ein Befund, warum? Weil ihre Musik genauso eigenständig ist, so unvorhersehbar, unverwechselbar.

Solche Unabhängigkeit beruht darauf, dass sie – genau wie Gogo Penguin, wie Portico Quartet – alle Farben, die sie nutzen, selber anrühren: Auch bei Mammal Hands sind dies Folk und Klassik, Spiritual Jazz und Elektronika, indische Sounds kommen dazu und dunkle Minimal Patterns, auch Sufi und Trance neben einigen Balkan-Vibes, man hört Steve Reich und Philip Glass und das Trällern von Singvögeln im Garten, man kann einmal dies und einmal das raushören, hat aber einfach keine Lust, diese Musik zu zerlegen, weil man längst selber Bestandteil geworden ist von ihr: Mammal Hands haben sich auf der Insel einen Ruf als hervorragende Live-Band erspielt.

Ihre Konzerte, heißt es, haben hypnotische Wirkung: sphärisch und elegant, dynamisch und mit dramaturgisch majestätischen Bögen. Und: Sie spielen jedes Konzert mit dem Anspruch, sich selber zu variieren, zu improvisieren, eben: zu spielen. Das klingt nach Gogo Penguin, ja, es klingt nach Portico Quartet, ja, es klingt ganz anders, es klingt wie Mammal Hands. Nick Smart am Piano, Jesse Barrett an Schlagzeug und den Tablas, Jordan Smart am Saxophon. Und das war es auch schon, kein Bass, keine Vocals, mehr als ein Trio braucht es nicht für die Musik des 21. Jahrhunderts.

Die drei stammen aus Norwich, sie selber nennen ihre Stadt „one of Britain’s most isolated and most easterly cities”, dort haben sie sich 2012 als Straßenmusiker kennen gelernt und sich dann – isoliert vom Mainstream und jenseits der angesagten Trends von London – einen eigenen Weg durch die Musikwelt gebahnt. Haben sich in tage- und nächtelangen Sessions zusammengespielt, das Improvisieren zum Alltag gemacht, ihre Ideen gemeinsam entwickelt und die Dynamik ihres Sounds aus ihrer Gruppendynamik heraus. Die Band als Lebensform? Ja, genauer: Die Welt als Trio.

Jesse, der Drummer, unterlegt die melodischen Linien mit indischem Groove, mit den komplexen rhythmischen Mustern seiner Tabla. Nick am Piano bringt die europäische Klassik ein und die Minimal Music des 20. Jahrhunderts. Jordan am Sax richtet sein Spiel aus am Ethno-Sound von Pharoa Sanders, sein Spiel schöpft aus afrikanischen Quellen und ebenso aus Coltranes Großstadt-Sound, und unterm Strich stammt dies alles aus Norwich, Norfolk, East of England.

Eine der aufregendsten Bands, die es zurzeit in Europa gibt, ein urban urtyp spezial. urban urtyp ist die Indie-Reihe dieser Stadt.


MAMMAL HANDS | Shadow Works | Ein urban urtyp spezial

>> Freitag 21. September 20 Uhr
>> Einlass 19 Uhr
>> VVK 20 € inkl. Geb. | halber Preis für alle bis 25 Jahre
>> Tickets direkt hier bei uns ordern!
>> oder besser noch: direkt bei uns reservieren, wir machen das dann

Mammal Hands | urban urtyp edition

Selbe Insel und gleiches Alter, selbes Label und gleiches Niveau: Mammal Hands werden beharrlich mit Gogo Penguins verglichen und mit Portico Quartet. Das sind keine Vorschusslorbeeren, es ist ein Befund, warum? Weil ihre Musik genauso eigenständig ist, so unvorhersehbar, unverwechselbar. Solche Unabhängigkeit beruht darauf, dass sie – genau wie Gogo Penguin, wie Portico Quartet – […]