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„Moving Religion“ | Symposion

Wenn alles in Bewegung gerät, die Waren, die Ideen, die Menschen, zirkuliert auch die Religion frei und ungebunden durch die Welt, löst sich ab von einer bestimmten Kul­tur, in die sie ein­ge­bun­den war, von ihrer Ein­bet­tung in All­tags­er­fah­rung, in Alltäglichkeiten, in beiläufige Vollzüge. Plötzlich kann sie  –  das ist die These von Olivier Roy  –  […]

2015-05 Wallringtunnel_HH_Nordportal by (cc) NordNordWest

Wallringtunnel Hamburg | (cc) NordNordWest

Wenn alles in Bewegung gerät, die Waren, die Ideen, die Menschen, zirkuliert auch die Religion frei und ungebunden durch die Welt, löst sich ab von einer bestimmten Kul­tur, in die sie ein­ge­bun­den war, von ihrer Ein­bet­tung in All­tags­er­fah­rung, in Alltäglichkeiten, in beiläufige Vollzüge. Plötzlich kann sie  –  das ist die These von Olivier Roy  –  als etwas Rei­nes erscheinen, als „rein Reli­giö­ses“, das an keine Orte, keine Voll­züge, keine Dis­kurse mehr gebun­den ist. Etwas, das „außer­halb des Wis­sens zir­ku­liert“ in einem Raum, der, so Roy, „nicht mehr ter­ri­to­rial und damit nicht mehr der Poli­tik unter­wor­fen ist“.

Das kann als Befreiung erfahren werden  –  in der Bibel steht dafür der Exodus  –   es kann aber auch zur Wallfahrt des Terrors werden [mehr dazu hier]. Darum dieses Symposion: Organisiert von den Studierenden der Religionswissenschaft an der Ruhr Universität Bochum, eine studentisch organisierte Tagung über die Zusammenhänge von Religion und Migration. Geplant sind mehrere Panels mit Vorträgen und Workshops sowie  –  in der Christuskirche  –  eine öffentliche Podiumsdiskussion mit Teilnehmern und Teilnehmerinnen aus Wissenschaft, Religion und Politik.

Hier Konzept und Programm des  22. Symposiums der Studierenden der Religionswissenschaft:

Moving Religion – Programm – Book of Abstracts

„Moving Religion“ | Symposion

Wenn alles in Bewegung gerät, die Waren, die Ideen, die Menschen, zirkuliert auch die Religion frei und ungebunden durch die Welt, löst sich ab von einer bestimmten Kul­tur, in die sie ein­ge­bun­den war, von ihrer Ein­bet­tung in All­tags­er­fah­rung, in Alltäglichkeiten, in beiläufige Vollzüge. Plötzlich kann sie  –  das ist die These von Olivier Roy  –  […]