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Oper für Obdach | Christoph Weitzel, Fritz Eckenga

Benefiz-Abend gegen Wohnungslosigkeit. Mit Christoph von Weitzel, Bariton, Fritz Eckenga, Kabarettist und Fotos von Sebastian Sellhorst. „Fremd bin ich eingezogen, fremd zieh‘ ich wieder aus.“ Eine Zeile aus Franz Schuberts „Winterreise“, für Christoph von Weitzel verdichtet sie, was es bedeutet, in Städten zu leben, ohne Obdach zu haben. „Ich glaube, es ist nötig, sich zu überlegen, […]

„[Un]Sichtbar“ – Orte derer, die kein Obdach haben. Foto-Ausstellung von Sebastian Sellhorst (c)

Benefiz-Abend gegen Wohnungslosigkeit. Mit Christoph von Weitzel, Bariton, Fritz Eckenga, Kabarettist und Fotos von Sebastian Sellhorst.

„Fremd bin ich eingezogen, fremd zieh‘ ich wieder aus.“ Eine Zeile aus Franz Schuberts „Winterreise“, für Christoph von Weitzel verdichtet sie, was es bedeutet, in Städten zu leben, ohne Obdach zu haben.

„Ich glaube, es ist nötig, sich zu überlegen, wie man mit den Mitteln der Kunst in die Gesellschaft hineinwirken und sie vielleicht manchmal auch verbessern kann“

sagt der Bariton, der sich selber als „Ein-Mann-Oper“ beschreibt.

„Nicht der schöne Gesang interessiert, sondern der durch die Musik intensivierte Wortsinn, mit dem seelische Grundsituationen beschrieben werden“

hatte die FAZ über ihn geschrieben. Mit der „Oper für Obdach“ ist von Weitzel seit einigen Jahren unterwegs, für Aufsehen sorgte zuletzt seine Performance im Berliner Hauptbahnhof für Aufsehen, hier ein Ausschnitt: 

 
Zu uns kommt von Weitzel auf Einladung der Diakonie Bochum, sie feiert ihr 90jähriges Bestehen mit dieser sehr anderen Art einer Gala: Das Thema Wohnungslosigkeit soll in den Blickpunkt, das Thema ist auch im Ruhrgebiet akut.

Fritz Eckenga, Kabarettist

Fritz Eckenga (c)

Den Abend moderieren wird Fritz Eckenga, Kabarettist, Autor, Bochumer. Wer ihn einmal als Moderator erlebt hat, weiß, dass er die Bühne nutzt, um das Thema zu transportieren – auf seine Weise, eine künstlerische.

Eröffnen aber wird den Benefiz-Abend der Dortmunder Fotograf Sebastian Sellhorst. Er ist mit Bochumer Wohnungslosen an die Orte gegangen, die für sie Schutz und Geborgenheit im Alltag bedeuten, Orte, die alle anderen wahrscheinlich kennen, sie aber anders wahrnehmen:

„(Un)Sichtbar“

heißt Sellhorsts Arbeit, für die Bochums Oberbürgermeister Thomas Eiskirch die Schirmherrschaft übernommen hat.

„Wir wollen zeigen, dass Wohnungslose immer unter uns sind, auch wenn nicht alle auffallen“

sagt Christiane Caldow, Leiterin der Diakonie-Wohnungslosenhilfe. So etwa sind die Jahrhunderthalle und der Westpark für die einen Orte der Kultur und Freizeit, für andere sind sie halbwegs sichere Geheimplätze.

Der Eintritt in die Christuskirche ist frei, die Diakonie bittet um Spenden für die Wohnungslosenhilfe.


„OPER FÜR OBDACH“
Christoph von Weitzel, Fritz Eckenga

„[UN]SICHTBAR“
Sebastian Sellhorst

>> Montag 9. Oktober, 19 Uhr
>> Eintritt frei, wir bitten um Spenden

Oper für Obdach | Christoph Weitzel, Fritz Eckenga

Benefiz-Abend gegen Wohnungslosigkeit. Mit Christoph von Weitzel, Bariton, Fritz Eckenga, Kabarettist und Fotos von Sebastian Sellhorst. „Fremd bin ich eingezogen, fremd zieh‘ ich wieder aus.“ Eine Zeile aus Franz Schuberts „Winterreise“, für Christoph von Weitzel verdichtet sie, was es bedeutet, in Städten zu leben, ohne Obdach zu haben. „Ich glaube, es ist nötig, sich zu überlegen, […]