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Roger McGuinn | Mastermind of The Byrds

Es gibt viele, die schreiben Songs, einige, die schreiben Geschichte und wenige, die beides schreiben. Einer von diesen: Roger McGuinn, Mastermind, Sänger und Gitarrist von THE BYRDS. Und die Byrds, das war ja nun keine Band, das war eine Epoche. Sie haben den Folk ala Bob Dylan mit dem Popappeal der Beatles fusioniert, das akustische […]

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Roger McGuinn | Promo

Es gibt viele, die schreiben Songs, einige, die schreiben Geschichte und wenige, die beides schreiben. Einer von diesen: Roger McGuinn, Mastermind, Sänger und Gitarrist von THE BYRDS. Und die Byrds, das war ja nun keine Band, das war eine Epoche.

Sie haben den Folk ala Bob Dylan mit dem Popappeal der Beatles fusioniert, das akustische Musikmodell unter Strom gesetzt, den Soundtrack zu „Easy Rider“ eingespielt usw.  – für Nachgeborene ist McGuinn einer, von dem man insgeheim denkt, er müsse auch Mozart persönlich kennen. Wie man sich eben so trifft auf dem Olymp.

Beispiel: Dylans „Mr. Tamborine Man“, der Song wäre wohl in der Versenkung verschwunden, wenn nicht McGuinn und seine Byrds ihn aufgelesen, elektrifiziert und zum Nr.1-Hit gemacht hätten. Und dann immer so weiter: Erst erfanden THE BYRDS den elektrischen Folk-Rock, dann den Country-Rock, den Acid-Folk, den Space-Rock … und wenn man sich so ein wenig durch diese gedrängten Jahre hört, wird einem klar: Ohne Roger McGuinn wäre diese ganze 68er-Sache unhörbar geblieben.

Beispiel? Ihr Beatclub Auftritt aus dem Jahr 1971 – hier etwa.

Mit seinen Band-Projekten „Thunderbyrd“ zusammen mit Rick Vito  –  ihr Auftritt hat die erste Rockpalast 1977 geprägt  –  dann wieder als Trio mit Gene Clark und Chris Hillman, dann die Zusammenarbeit mit Bob Dylan und Tom Petty  –  das brilliante Album „Back from Rio“ und die Hitsingle “King of the Hill” entstanden im Teamwork  –  nach den Byrds hat McGuinn es geschafft, weder Renegat zu werden noch kleben zu bleiben an dem, was man immer schon gespielt hat. Können nicht alle 68er von sich sagen.

Jetzt, ein paar Jahre später, sind die Haare kürzer, der Kragen weißer und ein Hut darüber gekommen, aber die 12saitige Rickenbacker  –  mit ihr hat er den Sound der Byrds geprägt  –  ist die gleiche: Er hatte sie bei George Harrison, seinem Freund, in A Hard Day’s Night gehört und sich eine eigene besorgt, mit ihr wurde er „the undisputed king of the Rick 12“. Und dann fiel er doch wieder politisch auf, es ging ums Easy-Riding im Internet:

Neues Material, das McGuinn u.a. mit Bruce Springsteen, Calexico und Wilco erarbeitet, hat er zuletzt immer auf direktem Weg im Internet zur Verfügung gestellt  –  und hat dann im Napster-Prozess die Freiheit der Musik verteidigt, sprich: die Net-Plattformen gegen industrielle Rechte-Verwerter. Das hat Stil, McGuinn wird im Juli 72, er schreibt seine eigene Geschichte.

>> VVK 33,20 inkl. Geb.

 

Roger McGuinn | Mastermind of The Byrds

Es gibt viele, die schreiben Songs, einige, die schreiben Geschichte und wenige, die beides schreiben. Einer von diesen: Roger McGuinn, Mastermind, Sänger und Gitarrist von THE BYRDS. Und die Byrds, das war ja nun keine Band, das war eine Epoche. Sie haben den Folk ala Bob Dylan mit dem Popappeal der Beatles fusioniert, das akustische […]