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Songbirds Collective| Four Voices

Vor zwei Jahren waren sie   –  damals als die „American Songbirds“  –  zum ersten Mal im Ruhrgebiet, jetzt kehren sie mit einer Britin im Kollektiv zurück: Die Songbirds, schrieb die WAZ, sind „Liedermacherinnen einer neuen Generation, die hinreißend neue, auch textlich intelligente Wege zwischen Folk, Pop, Klassik und Jazz gehen. Und dann dieser Satz  […]

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Das Songbirds Collective 2014 in der Christuskirche | Foto Sabine Michalak

Vor zwei Jahren waren sie   –  damals als die „American Songbirds“  –  zum ersten Mal im Ruhrgebiet, jetzt kehren sie mit einer Britin im Kollektiv zurück: Die Songbirds, schrieb die WAZ, sind

„Liedermacherinnen einer neuen Generation, die hinreißend neue, auch textlich intelligente Wege zwischen Folk, Pop, Klassik und Jazz gehen.

Und dann dieser Satz  –  immer noch die WAZ:

„Jeder Titel ist eine Entdeckung, ja eine Offenbarung.“

1 Stimme, 1 Instrument. Das ist das ästhetische Modell, so elementar wie die Idee der Freiheit: 1 woman, 1 vote. Geprägt wurde dieses Modell in der Neuen Welt, bis heute hat Singer/Songwriting in den Staaten eine Bedeutung, die weit über das hinaus geht, was man hier frühestens dann wahrnimmt, wenn auch die Charts es einem nahelegen. Daher die Idee: ein kleines Festival zu Ehren einer großen Kunst, der des Songwritings. Der Kunst der 1 Stimme, die zählt. Singer/Singwriting, so das MDR-Kulturmagazin „Figaro“,

„ist die große Kunst, mit dem richtigen Song tief in die Seele zu dringen. Diese vier Frauen verfügen über individuelle Sprachen, enorme Intensität und mühelos hingestellte Überzeugungskraft…“

Die Spannweite ihrer Musik ist enorm, die Songs bewegen sich zwischen Chanson, Popballaden, R ’n‘ B, Folkpop und Jazz. Da ist zunächst.

Rachelle Garniez | Akkordeon

Diva with a difference“ urteilte THE NEW YORKER über die in New York geborene Multiinstrumentalistin. Ihre melodischen Erzähllieder seien „romantisch, rhapsodisch und beiläufig urkomisch“. Beispiel:

Kann man, darf man irgendwen auf dieser Welt mit Tom Waits vergleichen? Die NEW YORK TIMES schrieb, Rachelle Garniez sei „a female Tom Waits“.

Kyrie Kristmanson | Gitarre

Schrill und mys­tisch, pop­pig und schräg. Songs, die von zeitgenössischem Folk, mittelalterlicher Musik, von Pop und Jazz beeinflusst sind, aber eigenwillig bleiben. Das kanadische Musik-Magazin „Exclaim!“ schrieb, ihre Musik klinge, „wie Björk klingen würde, wenn sie eine Swamp-Boogie-Queen mit Jazz-Ausbildung wäre“. Ergebnis: Sophie Hunger hat sie als ihren Support geladen.

In Frankreich hat Kyrie im letzten Jahr eine dort sehr erfolgreiche CD „Modern ruin“ veröffentlicht in der Tradition der französischen Troubaretts

Daisy Chapman | Piano

Ihre Popballaden stammen aus der hohen Schule des britischen Songwriting, wo sich jeder Song an Elton John messen muss. Chapman hat tatsächlich viel von dem Format des übergroßen Elton John mit ihrer voll ausgebildeten Stimme, dem schnörkellosen Klavierspiel und dem Talent, Geschichten zu erzählen. Diese zum Beispiel über eine große Liebe in Zeiten des Krieges  –  wir erzählen sie hier. Chapman schafft es, Songs zu singen, die kaum wer je zu singen schafft, Leonard Cohens „Hallelujah“, wir verlinken hier auf einen ihrer eigenen Songs, performed zusammen mit den Songbirds:

2008 veröffentlicht Chapman in Großbritannien ihr Solodebüt „And There Shall Be None„.

Ashia Bison Rouge | Cello

Klas­sik, Folk, Punk? Ashia Grzesik aus Port­land, in Polen gebo­ren, „hält einen ganz eige­nen Platz besetzt“, sprach der BR, den Platz „zwi­schen Caba­ret und Chan­son, zwi­schen sla­wi­scher Gefühls-Seeligkeit und rotzig-ironischem Indie-Pop, zwi­schen klas­si­schem Song­wri­t­ing und famo­sen Klassik-Anklängen“. In die, wenn es ihr an der Zeit erscheint, der Punk ein­bricht. Schwer zu fas­sen, diese Musik, welch ein Glück. Sie ist nach der vorletzten Songbirds-Tour in Berlin hängen geblieben, die Varietee-Szene der Stadt nahm sie dankbar auf, das Singer/Songwriting bahnt sich einen Weg zurück in die Alte Welt.

 

>> Sonntag, 6. März, 19 Uhr
>> Tickets 17,00 | 8,50 für alle bis 25 Jahre | jeweils zzgl. Geb.
>> Tickets hier im VVK !

 

 

Songbirds Collective| Four Voices

Vor zwei Jahren waren sie   –  damals als die „American Songbirds“  –  zum ersten Mal im Ruhrgebiet, jetzt kehren sie mit einer Britin im Kollektiv zurück: Die Songbirds, schrieb die WAZ, sind „Liedermacherinnen einer neuen Generation, die hinreißend neue, auch textlich intelligente Wege zwischen Folk, Pop, Klassik und Jazz gehen. Und dann dieser Satz  […]