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Tiempo de Tango | Prentki & Angeleri

Tango hat zwei Hauptstädte, Buenos Aires und Montevideo. Aus dem argentinischen Buenos Aires kommt César Angeleri, einer der besten Tango-Gitarristen seines Landes, aus dem uruguayischen Montevideo kommt Germán Prentki, einer der wenigen Tango-Cellisten dieser Welt. Zusammen erschaffen sie dem Tango einen neuen Klang, den von Cello und Gitarre, nichts mehr: Eine Musik, die von der […]

Foto Prentki -  Angeleri

Cesar Angeleri, German Prentki

Tango hat zwei Hauptstädte, Buenos Aires und Montevideo. Aus dem argentinischen Buenos Aires kommt César Angeleri, einer der besten Tango-Gitarristen seines Landes, aus dem uruguayischen Montevideo kommt Germán Prentki, einer der wenigen Tango-Cellisten dieser Welt.

Zusammen erschaffen sie dem Tango einen neuen Klang, den von Cello und Gitarre, nichts mehr: Eine Musik, die von der Leidenschaft lebt wie keine andere, kann auf Bombast verzichten. Je reduzierter sie auftritt, desto reicher wird sie. Das virtuose Zusammenspiel von Cello und Gitarre ist – wie der Tango Nuevo, der neue Tango – eine Kunstform.

César Angeleri, im Hauptberuf Professor für Tango-Gitarre in Buenos Aires, wurde bereits zweimal mit dem Carlos-Gardel-Preis ausgezeichnet, das ist zweifacher Ritterschlag. Germán Prentki wiederum, Cellist im Hauptberuf, kam deshalb in Montevideo zur Welt, weil sein Vater, der Musiker Horst Prentki, vor den Nazis aus Berlin geflüchtet war: Uruguay in den 30er und 40er Jahren war ein offenes Land, frei und liberal, das viele Juden aus Europa aufgenommen hat. In eben dieser Zeit, einer liberalen und kreativen Atmosphäre, hat sich der Tango zur selbständigen Kunstform entwickelt.

>> Freitag, 27. Februar, 20 Uhr
>> VVK 12 EUR zzgl. Geb. | ½ Preis bis 25 Jahre | an allen besseren VVK-Stellen


>> Mehr Infos: „Tango zwischen den Kriegen“


BIOGRAPHIEN

Cesar Angeleri – Gitarrist und Komponist

In Buenos Aires geboren, begann er im frühen Alter Gitarre zu spielen und wurde durch die musikalischen Tätigkeiten seines Vaters beeinflusst, die vor allem durch die populären Rhythmen geprägt waren. Er schloss sich der Gruppe von Jaime Torres an, mit der er mehrere internationale Tourneen machte: wie z.B. in London, wo er mit Eduardo Falu zusammen gespielt hat. In den folgenden Jahren unternimmt er mehrere Tourneen durch Japan, Australien, Indonesien und Malaysia.

Er hat berühmte Sänger wie Jose Angel Trelles, Horacio Ferrer, Ruben Juarez, Susana Rinaldi, Maria Graña und Raul Lavie musikalisch begleitet. Außerdem nahm er am Quintett von Daniel Binelli teil, mit dem er auf mehrere internationale Tourneen (Tango Metropolis) gegangen ist, und leitet die Show Rojo Tango mit der Schauspielerin und Sängerin Cecilia Rossetto. So wird er zum Musikdirektor des Unternehmens Tango Metrópolis ernannt, das im Teatro Príncipe in Madrid seinen Sitz hat.

Angeleri ist Mitglied im Gitarrenquintett Quintetto Ventarrón, mit dem sie ihre erste CD im Goldenen Saal des Teatro Colón präsentieren. Er war als Gastprofessor für die Abteilung „Tango“ am Konservatorium in Rotterdam tätig, die von dem Maestro Gustavo Beytelmann geleitet wird. Heute arbeitet er als Professor für Gitarre (Tango) am Konservatorium Manuel de Falla in Buenos Aires.

German Prentki  –  Cellist

ist in Montevideo (Uruguay) in einer Musikerfamilie aufgewachsen. Unterricht erhielt er bei Prof. Pedro Laniella und bei André Navarra an der Detmolder Musikakademie. Bereits mit 16 Jahren wurde Prentki Mitglied des Rundfunk-Symphonie Orchesters Uruguay, es folgten Engagements als Solocellist, unter anderem beim „Puccini Festival“, Haifa Symphony Orchestra und dem European Masters Orchestra. Neben Konzertverpflichtungen in Deutschland, der Schweiz, Italien, und Spanien spielt Prentki in verschiedenen Kammermusikformationen, z.b. mit Vater und Bruder im Trio Prentki und in Guitar Among Others die1992 äußerst erfolgreich in New York debütierte.

Seit 1988 ist Prentki Cellist der Philharmonie Südwestfalen mit der ihn mehrere Reisen durch Europa und Asien führten, vier Jahre später gründete er das Quartetto Classico, aus dem im Jahr 1998 mit den neuen Mitgliedern Johnson und Kang das Quartetto Prentki wurde.

Er übt auch die Tätigkeit als Lehrer an den Musikschulen Wenden und Olpe aus.

1999 erschien sein CD „Cello Passion“ mit dem Pianist Stefan Irmer, 2001 sein CD mit dem Quartetto Prentki „Streichquartette aus Südamerika“. 2004 sein CD „Only Cello“ mir Werken für Cello Solo von J.S.Bach u.a. 2005 Tango de Concierto mit Julio Cobelli (Gitarre) und Tango de Concierto II mit Raúl Jaurena (Bandoneon).

2008 den CD “Buenos Aires Super Tango”, 2010 Apaco mit Julio Cobelli und 2011 Tiempo de Tango mit Raúl Jaurena. German Prentki hat mit verschiedenem Künstler und Komponisten zusammen gearbeitet und so Erstaufführungen weltweit angespielt.

Durch seine Herkunft fühlt er sie auch beim Tango Spielen zu Hause und hat mit Luis Di Matteo, Raúl Jaurena, Alfredo Marcucci, Julio Cobelli u.a. erfolgreich musiziert.

Tiempo de Tango | Prentki & Angeleri

Tango hat zwei Hauptstädte, Buenos Aires und Montevideo. Aus dem argentinischen Buenos Aires kommt César Angeleri, einer der besten Tango-Gitarristen seines Landes, aus dem uruguayischen Montevideo kommt Germán Prentki, einer der wenigen Tango-Cellisten dieser Welt. Zusammen erschaffen sie dem Tango einen neuen Klang, den von Cello und Gitarre, nichts mehr: Eine Musik, die von der […]