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Tingvall Trio

Eine Sache vorweg: Die 3 sind, weil sie 3 sind, nicht „so wie E.S.T.“ Was an Ähnlichkeit je länger je mehr entsteht, ist lediglich, dass sie ähnlich erfolgreich sind. Insgesamt 3 ECHO JAZZ. Beim letzten Mal, 2012 war das, gab es sowohl den Kritiker- als auch den Publikumspreis, und das muss man erst mal nachmachen: […]

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Tingvall Trio by Jenny Kornmacher

Eine Sache vorweg: Die 3 sind, weil sie 3 sind, nicht „so wie E.S.T.“ Was an Ähnlichkeit je länger je mehr entsteht, ist lediglich, dass sie ähnlich erfolgreich sind. Insgesamt 3 ECHO JAZZ. Beim letzten Mal, 2012 war das, gab es sowohl den Kritiker- als auch den Publikumspreis, und das muss man erst mal nachmachen: sich ein Publikum heran zu spielen, das selber die besten Kritiker stellt. Die besten Kritker sind Leute, die sich, vor allem wenn es um Jazz geht, nicht leicht zufrieden stellen lassen.

Das Tingvall-Trio stellt so etwas her, und das deshalb, weil sie Live-Act sind: Melodisch, mit sphärischen Flächen, einem geraden Groove und anhaltender Verspieltheit. Die Presse schrieb:

„Wunderbar melodisch, oft gar schwelgerisch warm… Schönste Symbiose zwischen Ruhe und Rasanz .“ STERN

„So zupackend, so wirkungsvoll, so auf den einzelnen Moment hin konzentriert …“ SÜDDEUTSCHE

„Song-orientiertes Repertoire mit von nordischer Folklore beeinflussten Eigenkompositionen“  –  „Verspielt, aber doch intelligent und voller Druck.“ SPIEGEL ONLINE

„Vom ersten bis zum letzten Ton ein Triumph.“ JAZZTHETIK

Welche Hymnen auch deshalb erstaunlich sind, weil jeder, der mal in einer 3er WG gewohnt hat, weiß, dass 3 Leute immer Gefahr laufen, keine WG zu machen, sondern Krieg. Steht immer 2 gegen 1,

„eine Dreierbeziehung oder ein Dreiergespräch ist schwierig, da ist immer einer außen vor.“

Erzählte Martin Tingvall einmal im Interview mit JAZZDIMENSION:

„Wenn man Musik macht ist das wie ein Gespräch. Das schafft man nur mit richtig guter Freundschaft und auch Respekt. Und auch Neugier darauf, was der andere zu sagen hat.“

Sein Trio ist, wenn es auch nur seinen Namen trägt, ein solistisches Ensemble,

„wir teilen das ein bisschen auf. Manchmal gibt es ein Schlagzeugintro, mal übernimmt der Bass die Melodie. Dann spielt wiederum das Klavier die Melodie oder das Schlagzeug. Ich sehe das als eine Einheit. Und zwar kombiniert damit, dass wir auch musikalisch ganz unterschiedlicher Herkunft sind, dass es sich auch reibt und es nicht immer so einfach ist, weil wir eigentlich sehr verschieden sind. <<

Nämlich so: Martin Tingvall am Klavier ist schwedische Schule, die ja oft auf federleichte Weise folkloristisch ist und melancholisch auf vergnügte Art. Omar Rodriguez Calco kommt aus Kuba und spielt den Kontrabass mit viel Latino-Reminiszenz, und an den Drums sitzt Jürgen Spiegel, der nicht vergessen hat, wo er herkommt, von der Rockmusik.

Jazz ohne Stress. Eine 3er WG, die zusammen spielt statt wohnt. Und wer jetzt überlegt, einziehen & zuhören zu wollen  –  auch dies ist eine WG-Erfahrung: vorher einmal die Plattensammlung durchsehen. Die von diesen 3en reicht, da wette ich, von AC/DC bis Zawinul. [„Esbjörn Svensson habe ich kaum gehört.“ Martin Tingvall in einem Nebensatz.]

>> VVK 23,20

>> ZDF-Aspeke über das Tingvall Trio

http://www.zdf.de/ZDFmediathek/beitrag/video/2283826/#/beitrag/video/2283826/Das-Tingvall-Trio-Jazz-in-den-Charts

 

Tingvall Trio

Eine Sache vorweg: Die 3 sind, weil sie 3 sind, nicht „so wie E.S.T.“ Was an Ähnlichkeit je länger je mehr entsteht, ist lediglich, dass sie ähnlich erfolgreich sind. Insgesamt 3 ECHO JAZZ. Beim letzten Mal, 2012 war das, gab es sowohl den Kritiker- als auch den Publikumspreis, und das muss man erst mal nachmachen: […]