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Bugge Wesseltoft | It’s Snowing On My Piano

Bugge allein am Klavier, er meditiert über ein paar Weihnachtsmelodien. Klingt banal, ist von ergreifender Schönheit. Kein anderer, der in der Lage wäre, ein solches Gefühl zu wecken, so atmosphärisch dicht. Und das mit einer Musik, von der man denken möchte, sie sei ausgedeutet: Wesseltofts Solo, sagen viele, sei die einzige Weihnachtsmusik, die sie überhaupt […]

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Bugge Wesseltoft in der Christuskirche 2014 | Foto Sabine Michalak

Bugge allein am Klavier, er meditiert über ein paar Weihnachtsmelodien. Klingt banal, ist von ergreifender Schönheit. Kein anderer, der in der Lage wäre, ein solches Gefühl zu wecken, so atmosphärisch dicht.

Und das mit einer Musik, von der man denken möchte, sie sei ausgedeutet: Wesseltofts Solo, sagen viele, sei die einzige Weihnachtsmusik, die sie überhaupt noch hören könnten. Oder wie die WAZ mit reichlich Understatement schrieb:

„In ihrer fast überirdischen Schönheit ist dies die größte Weihnachts-CD, die der zeitgenössische Jazz je hervorgebracht hat.“

Und das ist nicht das Urteil eines einsamen Jazz-Fans in einer Zeitungsredaktion, Bugges Solo ist das best-verkaufte Album, das jemals bei ACT erschienen ist. Wo ja nun auch die Alben von E.S.T. erscheinen und von Nils Landgren und Michael Wollny und …

Nur dass auch das nicht erklärt, warum Bugges Meditationen so in den Bann nehmen, denn eigentlich passiert nicht viel. Außer dass Bugge jedem Ton die Lebenszeit schenkt, die ihm zusteht. Jeder Akkord eine Epoche, die anhebt und anhält und verklingt. Musik, als werde sie das erste Mal gespielt, Hören, als hätte man noch nie gehört.

Das hat eine Intensität und innere Logik, wie sie wohl in die Kindheit ragen, als man imstande war, allen Dingen, die um einen waren, Töne abzulauschen. Als man gewiss sein konnte, dass eine Melodie, innig gespielt, Engel herbei rufen kann. Tatsächlich hatte Bugge, als er das Album eingespielt hat  –  Siggi Loch, Chef von ACT, hatte ihn gebeten, über ein Gemälde des US-amerikanischen Künstlers Ardy Strüwer zu improvisieren, das in der Wohnung von Nils Landgren hing; Titel des Bildes: „It’s Snowing On My Piano“  –  hatte also Bugge seine Tochter Maren auf dem Schoß, sie war die erste Hörerin seiner Meditation. Das Programm hat er dann lange Jahre nie wieder live gespielt, bis er 2010 eine kleine erlesene Konzertreihe gab  –  eines von fünf Konzerten damals war bei uns  –   und dann im letzten Jahr erneut zu uns kam für einen unfassbar schönen Abend.

Sagen wir so: Wesseltoft, Mastermind des europäischen Jazz, ein Weltbürger der Musik, der sich allem, was sinnvoll klingt, vorbehaltlos öffnen kann, der aber selber nicht viel zu tun hat mit Kirche und Weihnachten und alledem, eben er kann das Unmögliche, er kann Weihnachten ohne Kitsch.


Bugge Wesseltoft | It’s Snowing On My Piano
>> Donnerstag, 10. Dezember
>> 20 Uhr | Einlass 19 Uhr
>> VVK 20 EUR zzgl. Geb. | VVK hat begonnen!

Und hier das Double: Im Januar kommen Wesseltoft Schwarz Berglund!
>> Bugge Wesseltoft, Henrik Schwarz, Dan Berglund | Trialogue
>> Samstag, 16. Januar 2016
>> 20 Uhr | Einlass 19 Uhr
>> VVK 28 EUR zzgl. Geb.

Zwei defi­ni­tive High­lights, es gibt eine super­güns­tige Double-Card:
» „Bugge im Dop­pel“ VVK 38 EUR zzgl. Geb.!

 

Bugge Wesseltoft | It’s Snowing On My Piano

Bugge allein am Klavier, er meditiert über ein paar Weihnachtsmelodien. Klingt banal, ist von ergreifender Schönheit. Kein anderer, der in der Lage wäre, ein solches Gefühl zu wecken, so atmosphärisch dicht. Und das mit einer Musik, von der man denken möchte, sie sei ausgedeutet: Wesseltofts Solo, sagen viele, sei die einzige Weihnachtsmusik, die sie überhaupt […]