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ChorWerk Ruhr | „Es tönt ein voller Harfenklang“

CWR 85 | PROGRAMM JOHANNES BRAHMS (1833 – 1897) Vier Gesänge, op. 17 für Frauenchor mit Begleitung von zwei Hörnern und Harfe _ Nr. 1: Es tönt ein voller Harfenklang _ Nr. 2: Lied von Shakespeare _ Nr. 3: Der Gärtner _ Nr. 4: Gesang aus Fingal FRANZ SCHUBERT (1797 – 1828) Gesang der Geister […]

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ChorWerk Ruhr im Februar 2015 in der Christuskirche | Foto Sabine Michalak

CWR 85 | PROGRAMM

JOHANNES BRAHMS (1833 – 1897)
Vier Gesänge, op. 17 für Frauenchor mit Begleitung von zwei Hörnern und Harfe
_ Nr. 1: Es tönt ein voller Harfenklang
_ Nr. 2: Lied von Shakespeare
_ Nr. 3: Der Gärtner
_ Nr. 4: Gesang aus Fingal

FRANZ SCHUBERT (1797 – 1828)
Gesang der Geister über den Wassern, D 714 für achtstimmigen Männerchor und Streichquintett (1820)

THOMAS BLOMENKAMP (* 1955)
Nachtlieder mit Gedichten von Chamisso, Mörike und Eichendorff für gemischten Chor, zwei Hörner, Harfe, zwei Violen, zwei Violoncelli und Kontrabass (2015)
ChorWerk Ruhr Kompositionsauftrag / Uraufführung

RICHARD STRAUSS (1864 – 1949)
Zwei Gesänge, op. 34 22‘ für 16-stimmigen gemischten Chor a cappella
_ Nr. 1: Der Abend
_ Nr. 2: Hymne

Katrina Szederkenyi | Harfe
Waltraud Prinz und Joan Ratiu | Horn
Ensemble Ruhr
ChorWerk Ruhr
Florian Helgath, Musikalische Leitung


>> 19:30 h: Einführung
Florian Helgath und Thomas Blomenkamp im Gespräch mit Ulrich Schardt


Am Beginn des Jahrhunderts: Feldzüge, Restauration, desillusionierte Bürger, die sich ins Private zurück ziehen. Gemeint ist das 19. Jahrhundert, die Feldzüge waren die von Napoleon, die Restauration die von Metternich, und der Rückzug ins Private schuf einen neuen Menschentyp, den Biedermeier.

Ein Effekt dieser schwierigen Jahre: Es entstand ein ungeheuer reichhaltiges Chormusik-Repertoire, eine Art ästhetisches Rückzugsgebiet für äußerlich bedrängte wache Geister. Chormusik löste sich ab von kirchlichen und sakramentalen Bezügen und wurde  –  eine neue Gattung für bürgerliches Engagement auf gehobenem Niveau  –  schnell so beliebt, dass sie weit über die Epoche der Salons und privaten Lese- und Musiziergesellschaften hinaus reichte und das gesamte Jahrhundert hindurch mit neuen großartigen Kompositionen beehrt wurde.

Franz Schuberts faszinierender „Gesang der Geister über den Wassern“, hier in der zweiten Fassung für achtstimmigen Männerchor und Streichquintett zu hören, gehört zum Urgestein jener neuen Vokalmusik-Gattung, mit der man sich in den bürgerlichen Salons vergnügte. Johannes Brahms knüpfte mit mehreren Opera an die weltliche Chorlied-Tradition an; seine „Vier Gesänge op. 17“ fordern eine Harfe und zwei Hörner als Begleitung, womit er das romantische Ideal aufs Eindrücklichste nochmals aufleben lässt. Richard Strauss schließlich, für den Vokalmusik oft ein Ventil für seine überbordende musikalische Ideenfülle war, erprobte im Chor-Genre gern den sinfonischen Klang mit atemberaubend vielstimmigen, klanglich raffiniert angelegten Partituren. „Der Abend“ und „Hymne“ für 16-stimmigen Chor a cappella sind Höhepunkte der Chorliteratur des Fin de siècle.

>> VVK 22,00 EURo zzgl. Geb. | halber Preis bis 25 Jahre
>> Tickets hier
>> Mehr Infos zum Konzert: „Ästhetische Romantik & ChorWerk Ruhr“

>> Eine ChorWerk Ruhr Produktion in Kooperation mit: Christuskirche Bochum und Kulturbüro Bochum

ChorWerk Ruhr | „Es tönt ein voller Harfenklang“

CWR 85 | PROGRAMM JOHANNES BRAHMS (1833 – 1897) Vier Gesänge, op. 17 für Frauenchor mit Begleitung von zwei Hörnern und Harfe _ Nr. 1: Es tönt ein voller Harfenklang _ Nr. 2: Lied von Shakespeare _ Nr. 3: Der Gärtner _ Nr. 4: Gesang aus Fingal FRANZ SCHUBERT (1797 – 1828) Gesang der Geister […]