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Low | Double Negative

Supported by Nadine Khouri Slowcore  –  die Bezeichnung mögen sie nicht, aber was ändert das, LOW sind der Inbegriff für diese Spielart des Indie-Rock. Langsam, bisweilen sehr langsam, man lernt zu hören, wie man gelernt hat, eine Nahaufnahme zu entschlüsseln, die in Superzeitlupe läuft. Und entdeckt, welche Tiefen sich eröffnen, welche Gefühle sich darin verbergen, […]

Low by Shelly Mosman (c)

Supported by Nadine Khouri


Slowcore  –  die Bezeichnung mögen sie nicht, aber was ändert das, LOW sind der Inbegriff für diese Spielart des Indie-Rock. Langsam, bisweilen sehr langsam, man lernt zu hören, wie man gelernt hat, eine Nahaufnahme zu entschlüsseln, die in Superzeitlupe läuft. Und entdeckt, welche Tiefen sich eröffnen, welche Gefühle sich darin verbergen, welche Intensität ein Klang entwickeln kann, dem man das gibt, was zwischen Werden und Vergehen liegt: Zeit.

Klingt pathetisch? Dann nüchterner: minimalistische, aber epische Arrangements, eine Liebe für Details, wunderbare Harmonien. LOW stammen aus Duluth / Minnesota, und wer einmal „Fargo“ gesehen hat von den Coen-Brothers, hat eine Vorstellung davon, wie ihre Musik aussähe, würde man sie als Landschaft malen. Licht, Dunkelheit und etwas, das sich von einem zum anderen bewegt, so in etwa.

Aber jede Bewegung führt in eine Entwicklung: Alan Sparhawk (guit) und Mimi Parker (voc, dr), die beiden Gründungsmitglieder von LOW  –  später kam Bassist Steve Garrington dazu  –  haben die Übergänge vom Dunkel ins Licht und wieder zurück jedes Mal etwas anders abgesteckt. Sie arbeiten den Unterschied heraus, der zwischen Impression und Depression liegt, der Unterschied ist fein, aber einer ums Ganze. Und sie machen dabei deutlich, dass es keinen Unterschied gibt zwischen melancholisch und dynamisch: Ihre Songs haben Handlung, und die kommt, um im Bild zu bleiben, so wie in „Fargo“ voran, mal hier ein kurzes Wort, mal da ein Dialog, dazwischen bleibt viel Zeit, eigene Gedanken zu riskieren.

Elf Alben seit 1993, ihr neues Album „Double Negative“ erscheint im September, und wenig später rollen die Drei ihre Klang-Landschaft für drei Konzerte in Deutschland aus: in Berlin, in Leipzig, in Bochum.Ein Beispiel, ein eigenartig schönes, traurig-tröstliches Werk:


supported by Nadine Khouri

Nadine Khouri by Steve Gullick (c)

De facto haben wir ein Doppelkonzert, Nadine Khouri ist ein Act für sich. Die britische Presse:

_ “Meditative, spectral dreamscapes … extraordinary voice: a fragile, sensuous instrument.” MOJO.

_ “Lush, dreamy songwriting with a gilded edge… Deliciously moody.“ CLASH.

_ “Khouri’s voice is breathy, sensual, beguiling, meditative and her phrasing is a joy.“ R2

_ “A pocket-sized book of lullabies, and gothic shanties, whose sounds and lyrics evoke a series of wondrous daydreams and sorrowful, mood-filled, late-night tales.” DROWNED IN SOUND

_ “The voice. It’s the first and last thing you notice about The Salted Air, a dreamy, handsome, hushed album designed to be played in the blue hours of night, a thing of smoke and pearls and silvered mirrors and bruised hearts.” THE HERALD

_ “Nadine Khouri has always had the ability to make quietness and subtlety sound huge and mean more than it possibly could. The overwhelming breathless cool of Nadine’s voice is something that you cannot go without hearing.” THE 405.

Und jetzt einmal hören:

 


LOW | Double Negative -Tour 2018
supp. by NADINE KHOURI

» Mittwoch 10. Oktober 2018 | 20 Uhr
» Einlass 19 Uhr
» VVK 22,00 € zzgl. Geb.
» Tickets direkt hier bei uns ordern!
» Alle Infos

präsentiert von: ROLLING STONE und Byte FM
in Kooperation mit KONZERTBÜRO SCHONEBERG

 

Low | Double Negative

Supported by Nadine Khouri Slowcore  –  die Bezeichnung mögen sie nicht, aber was ändert das, LOW sind der Inbegriff für diese Spielart des Indie-Rock. Langsam, bisweilen sehr langsam, man lernt zu hören, wie man gelernt hat, eine Nahaufnahme zu entschlüsseln, die in Superzeitlupe läuft. Und entdeckt, welche Tiefen sich eröffnen, welche Gefühle sich darin verbergen, […]